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Alles fing damit an, daß wir uns vor ca. 2 Jahren in den Kopf gesetzt hatten, daß es schöner sei in einem Haus zu wohnen.

Gedacht, getan! Es war klar - wir bauen nicht, denn den Stress wollen wir uns nicht antun, nein, wir suchen uns eine nette, kleine Gebrauchtimmobilie, die renovieren wir ein bisschen und dann ist alles in Butter.

Etwa ein anderthalbes Jahr später, nach unzähligen Terminen zur Hausbesichtigung, vielen netten und nicht so netten Immobilienmaklern,etlichen Bruchbuden und noch mehr Häusern die "in ruhiger Lage" direkt an einer Hauptverkehrsstrasse zu finden waren, saß der Frust tief und wir noch immer in unserer sympathischen 48 Quadratmeter kleinen Stadtwohnung. Hinzu kam, daß uns in einem Fall das vermeintliche Objekt unserer Begierde quasi vor der Nase weggeschnappt wurde - wir hatten einen Tag zu lang gezögert - Pech! Oder Glück? Wer weiß!

Ein Makler, Herr Harrer, wir werden ihn nie vergessen, nicht nur weil er uns die Idee der Neubaus nahe brachte, nein, weil er auch wirklich eine Ausgeburt an Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und geballter Kompetenz war und das ist in keinster Weise ironisch gemeint, konnte uns dann doch die Abneigung gegen einen Neubau nehmen und hatte natürlich auch gleich ein Objekt an der Hand. Dummerweise in einem Ort, den man zu recht "Am Arsch der Welt" nennen kann - Grävenwiesbach im Hintertaunus. Kurz: Ich hätte mich damit arrangieren können, aber Manuela konnte sich nicht vorstellen dort die nächsten 30 Jahre zu leben. Wir waren schon tief in den Planungen - aber sprangen dann ab.

Über viele Umwege, die zu beschreiben jetzt hier den Rahmen sprengen würden, kamen wir dann an ein Grundstück in Babenhausen, genauer in Hergershausen, einen Ortsteil von Babenhausen. Wir bewarben uns bei der Stadt und wenige Wochen danach saßen wir schon beim Notar....die Sache nahm ihren Lauf.

Dann erstmal Bergurlaub im Ötztal, wo wir uns noch einmal darüber klar werden konnten, was wir da eigentlich unterschrieben haben. Aber wann immer wir daran dachten - wir fühlten uns wohl bei dem Gedanken - es war also richtig.

Aus dem Urlaub zurück hieß es sich nun auf die Suche nach einem Hausbauer zu machen. Auch hier hatten wir fast täglich Termine auf denen uns natürlich erzählt wurde, daß gerade der Berater, der vor uns saß, daß absolut beste Angebot hat. Ja, nee, klar....

Letztlich entschieden wir uns nach 5 wahrhaft informativen und freundlichen Gesprächen mit Herrn Mosgallik-Keitel für die kleine, aber renomierte Häuslebaufirma aus dem schwäbischen Brettheim - Keitel GmbH.

Es folgten Termine mit dem Architekten, unendlich viele Stunden der Planung, Telefonate, Faxe ohne Ende, 1000 Mails, noch mehr Stunden am PC, die Bemusterung und dabei allein 7 Stunden im Fliesenstudio, weitere Termine mit der Stadtentwässerung und dem Bauleiter vor Ort, die Suche nach einem geeigneten und günstigen Tiefbauer, noch mehr Termine mit dem Notar, ein extrem hohes Postaufkommen (unser Briefkasten war ständig gefüllt), Gespräche mit dem Wasserwerk und den Stromfutzis, die Suche nach den besten Versicherungen und nicht zuletzt viele Gespräche miteinander. Das Thema Haus beherrschte unseren Alltag und des nachts unsere Träume. Zugegeben: Es gab auch Ärger und Tränen, Zweifel und Angst, Streit und Versöhnung, aber alles in allem doch der Wunsch und der feste Wille: Wir schaffen das!

Und ehe wir uns versahen, steht da plötzlich ein Bagger und los gehts.... 

 

 

12.3.07 21:12


Am 26.2.07 begann der Erdaushub. Die von uns beauftragte Tiefbaufirma Höfling aus Mainhausen hat zwei Tage vorher schonmal den 24t-Bagger auf unser Grundstück gestellt. Der Vermesser hatte vorher schon die Baugrube abgesteckt, damit der Erdbauer auch weiß, wieviel er ausheben muß.

12.3.07 21:54


12.3.07 22:00





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